Anal ist (nicht nur) für´n Arsch

Das hier ist dieses Mal keine Geschichte, sondern einfach ein kleines Plädoyer für Analsex, dem sogenannten „Arschfick“.
Keine Sorge, es wird keine wissenschaftliche Abhandlung, es soll vielmehr Lust und Mut machen, es einfach doch mal zuzulassen, auszuprobieren.

Wer meine Geschichten/Erlebnisse verfolgt hat, weiß, dass ich durchaus schon einen kleinen Fetisch dafür entwickelt habe. Wenn es richtig zur Sache geht, Zeit und Raum verschwinden, die Sinne mehr als geschärft sind….fordere ich auch gerne mal dazu auf. Ich will IHN dann überall in mir spüren,verschlingen. Und das wird von meinem Partner sehr gern angenommen, wen wundert´s ;-).
Noch immer hat es diesen Reiz des Verbotenen.
Es übt auf mich einen starken mentalen Stimulus aus.
Das war nicht immer so, in jungen Jahren ist es auch schon mal gründlich daneben gegangen. Ohne Vorbereitung einfach rein. Das konnte natürlich nur schief gehen.
Mittlerweile ist es anders. Ich kann mich so fallen lassen, dass es auch mal direkt passieren kann. Ohne Vorspiel. Purer, geiler Sex eben. Animalisch.

Was ist daran so geil? Ganz einfach. Es ist anders, intensiver. Kann überraschend Orgasmen schenken. Sehr tief gehende. Welle über Welle erwischt dich, reißt dich mit, lässt dich völlig entgleiten. Ich selber squirte auch wenn ich ihn anal abreite.

Gerade die erste Überwindung der Muskelspannung, wenn der Schließmuskel plötzlich bewußt die Stimulation willkommen heißt und dennoch den Schwanz fest umschließt, der ist eigentlich der lustvollste.:drool:
Du weißt, dass du dich in diesem Moment völlig „nackt“ machst, auslieferst. Du sagst „Ja“ und empfängst das beste Stück deines Partners noch intimer als beim herkömmlichen Sex.
Danach wird es weicher, entspannter und ich spüre dann andere Reize in der Tiefe. Das kann man natürlich soft und langsam genießen, aber auch genauso mit schnellen, harten Stößen. Je nach Gusto. Meines ist eher das wilde, harte. Genommen werden.
Gänzlich.
Obwohl ich selten zulasse, dass in mich rein gespritzt wird (das ist allerdings ein neues Thema), ist es beim analen Vergnügen anders. Da ist es schon fast ein Muss. Anders als beim vaginalen Verkehr, läuft das Sperma noch sehr viel später aus dir heraus. Es ist fast eine Art Markierung. Keinesfalls devot mag ich es doch auch später noch zu spüren was und wer mich an den Rand des Wahnsinns geführt hat.
Gerade noch habe ich mit einem Mann gesprochen, der mich regelmäßig so verwöhnte. Ich wollte wissen was ihn dabei so anmacht. Er sagte dass diese Enge, den Anblick auf den prallen Arsch und nicht zuletzt meine Reaktionen ihn irre machten. Und ja, da war ich nur auf ihn fixiert. Es gab dann selbst im Club (wo wir einige Male zusammen waren), kein Blick mehr für andere.

Gerne kann man es auch ausbauen, Spielchen machen, Variationen ausprobieren. Sei es mit einem Vibro-Ei in der Pussy….da freut sich dann auch der Partner nochmal mehr… oder einem Dildo. Die Wand zwischen Darm und Pussy ist dünn. Der Partner merkt genau wie ich dann eine weitere Penetration.

Was man nicht vergessen darf, auch ein Mann kann darin Erfüllung finden. Eine gekonnt gemachte Prostatamassage und er wird dir, bildlich gesprochen, zur Füßen liegen.
Traut euch!

Merkwürdigerweise finde ich Finger im Arsch gar nicht so toll. Ich bevorzuge da immer den Schwanz. Keine Ahnung wieso. Aber ein knöcherner Finger, der in mir herum pult, macht mich nicht an. Aber so ist jeder anders. Und alles ist richtig.
(Es ist übrigens schwer sich zu konzentrieren, wenn man wie ich gerade „Pretty Woman“ nebenher laufen hat. „ I want to be your fantasy, maybe you could be mine,la la laaa…“

Aber das nur so nebenbei :-))

Natürlich ist es wichtig sich mit dem Thema vertraut zu machen, wirklich vielleicht erst mal mit dem Finger vorgedehnt zu werden. Gerade bei den Anfängen. Das muss jeder für sich selber entscheiden. Einfach ran trauen, auch mal den Wunsch äußern, sofern er besteht. Ich kann nur sagen, dass es eine tolle Bereicherung ist, weder abartig noch pervers.

Es ist Lust!

Pure Lust, Geilheit, Vertrauen.

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