Das erste mal devot

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Sie kniete nackt, mit gespreizten Schenkeln
auf dem Bett. Ihre Augen waren von einem
schwazen Seidenschal bedeckt und die Hände
hatte ich ihr auf dem Rücken gefesselt. Ihre
vollen, festen Brüste wurden dadurch nach
vorn gedrückt. An den bereits steil
abstehenden Nippeln war deutlich zu erkennen,
wie erregend diese völlig neue Situation für
sie war. Ihr Kopf war leicht nach vorn
gebeugt. Die geöffneten Schenkel gaben den
Blick auf ihre rasierte Möse frei. Ich saß in
einem bequemen Sessel und genoss den Anblick
ihres schlanken Körpers im warmen Licht des
fünfarmigen Kerzenleuchters. Ich hatte Zeit.
Wie lange hatte ich auf diesen Augenblick
gewartet! Sex mit ihr war Klasse, aber es gab
Dinge, die waren tabu, obwohl wir uns schon
so lange kannten und liebten. Es musste Jahre
her sein, als ich ihr sagte, dass ich ihr
gern einmal die Augen verbinden würde. Damals
traute sie sich nicht, aber der Klang ihrer
Stimme und ihr Blick zeigten mir etwas
anderes: Angst und Erregung zugleich. Ich war
mir sicher, wenn sie sich auf dieses Spiel
mit Macht und Unterwerfung einlassen würde,
wäre es nicht das letzte Mal. Sie hatte das
gewisse Etwas in ihren Bewegungen. Sich zu
unterwerfen, sich ganz auszuliefern, das
würde ihr Lust bereiten, wie sie es noch nie
erfahren hatte. Aber damals war sie noch
nicht so weit.
Vor zwei Wochen sagte sie auf einmal aus
einer Laune heraus, ich könne mit ihr noch
viel mehr ausprobieren. „Was hattest du
dir denn vorgestellt?“, setzte ich nach.
„Naja, eine Peitsche brauchst du
nicht,“ kam ihre zweideutig eindeutige
Antwort. Okay, dachte ich, keine Peitsche,
kein körperlicher Schmerz, das ist für ihre
Lust tödlich. Ich wusste das. Aber
andererseits war das ein Feibrief! Ich ging
in den Sex-Shop, kaufte einige neue Dinge ein
und wartete auf eine Gelegenheit. Heute war
es so weit. Nach einer Flasche Sekt
wechselten wir mit einer zweiten Flasche ins
Schlafzimmer. Dort hatte ich alles
griffbereit. Nach ein paar Zärtlichkeiten
setzte ich mich hinter sie, zog den schwarzen
Seidenschal hervor, hielt ihn ihr kurz vor
das Gesicht und begann – ohne ein weiteres
Wort – ihr die Augen zu verbinden. Auch sie
sagte nichts und ließ es einfach geschehen.
Plötzlich war die Luft voller Erotik. Man
konnte es beinahe knistern hören.
Nachdem ich ihr die Arme auf dem Rücken
gefesselt und sie in ihre kniende Position
geracht hatte, begann ich, ihr einige Regeln
für unser Spiel zu erklären. Ich tat das mit
leiser und gleichzeitig scharfer Stimme, die
keine Widerrede duldete: „Du wirst jetzt
vergessen, wer du bist. Vergiss deinen Namen
und vergiss meinen Namen, denn du kennst mich
nicht. Du bist nichts weiter als ein Objekt
meiner Lust. Du hast kein Recht, irgendetwas
aus eigenem Willen zu tun, denn du wirst
keinen eigenen Willen haben. Ich bin dein
Meister und ich werde dich zu einer gefügigen
Sex-Sklavin erziehen. Jetzt stehst du noch am
Anfang deines Weges, aber du wirst lernen,
meiner Lust und meiner Phantasie zu dienen,
denn nur dafür bist du da. Heute werden wir
prüfen, ob du für eine solche harte
Ausbildung überhaupt geeignet bist. Bist du
bereit?“ Sie sagte, nein, sie hauchte
es: „Ja, ich bin bereit.“
„Gut“, fuhr ich fort, „von
jetzt an wirst du nur noch sprechen, wenn ich
dich dazu auffordere. Da ich dich nicht mit
Schlägen strafen kann, denn Schmerz ist dir
zuwider, hast du gleichzeitig jeden
Widerspruch verwirkt. Du wirst bedingungslos
alles tun, was ich von dir verlange. Hast du
das verstanden?“ Sie zögerte kurz, ich
hatte so noch nie mit ihr gesprochen. Wir
hatten ein sehr offenes und
gleichberechtigtes Verhältnis. Doch dann
nickte sie: „Ja“. „Noch
etwas“, sprach ich weiter, „Das
Spiel endet, wenn ich dir das Tuch von den
Augen nehme oder wenn du ein Safe-Wort
benutzt, das ich dir jetzt mitteile. Du musst
nur ‚Schmetterling‘ sagen, und das Spiel
ist aus.“ Wohlweislich hatte ich ein
Wort gewählt, das ihr nicht so leicht über
die Lippen kommen würde, wie etwa
„Aufhören“ oder „Stopp“.

Seitdem waren etwa fünf Minuten vergangen, in
denen für sie zunächst nichts weiter geschah.
Sie kniete auf dem Bett, doch sie wusste,
dass ich sie in dieser entblößenden und
erniedrigenden Position nicht nur betrachten,
sondern sie auch jederzeit berühren konnte.
Ihre intimsten Stellen. Nur diesmal war es
anders: Sie hatte keinen Einfluss. Sie musste
gefesselt und blind warten, bis es so weit
war. Ich konnte spüren, wie es sie erregte,
so ausgeliefert zu sein.
Ich stand auf, ging an die Stereoanlage und
legte eine Klassik-CD ein. Sie sollte auch
nicht hören, wo ich mich bewegte. Dann ging
ich zu ihr. Ich stellte mich vor das Bett,
fasste sie unvermittelt an ihren Nippeln, zog
sie leicht vom Körper weg und drehte sie
zwischen den Fingern. Ein leises
„Ahh“ entglitt ihr. Ich ließ los
und trat nun von hinten an sie heran. Mit
einer schnellen Bewegung ergriff ich ihre
Titten und begann sie kräftig durchzukneten.
Sie war offensichtlich überrascht, das ich
auf einmal hinter ihrem Rücken stand. So
langsam bekam sie eine Ahnung davon, was es
bedeutete, wehrlos und ausgeliefert zu sein.
Sie begann, schneller zu atmen. Aber das war
erst der Anfang. Ich ließ los und zog mich
zurück. Wieder ließ ich einige Augenblicke
verstreichen, bevor ich erneut unvermittelt
begann, ihre Nippel zu ziehen und zu drehen,
die in ihrer Erregung beträchtlich
angeschwollen und hart waren. Nun begann ich
das Spiel zu erweitern, indem ich mit einer
weichen Haarbürste an ihrem Körper entlang zu
streichen begann. Sie quälte sich mit ihrer
Erregung und ihrer Lust. Sicher hätte sie nur
zu gern gefragt, womit ich sie da berühre.
Aber sie durfte ja nicht reden und musste es
über sich ergehen lassen. Ich strich langsam
und mit wechselndem Druck über ihren Hals,
ihre Titten, zog tiefer bis zu den
Innenseiten ihrer schlanken Schenkel. Dann
legte ich eine kleine Pause ein und lehnte
mich noch einmal im Sessel zurück, um den
geilen Anblick zu genießen und ließ sie im
Ungewissen warten. Wann würde ich sie wieder
berühren? Und wo und womit? Und wann würde
sie endlich meinen Schwanz zu spüren
bekommen, nach dem sie sich sicher jetzt
schon sehnte?
Leise stand ich auf, ging zu ihr ans Bett und
stieß ohne Vorankündigung zwei Finger in ihre
enge Fotze, die – wie ich es erwartet hatte –
bereits feucht bis zum Überlaufen war. Mit
diesem überfallartigen Angriff hatte sie
nicht gerechnet. „Ahh…“ machte
sie und „Mmm“ und ihr Atem wurde
noch heftiger. Ich zog meine Finger heraus
und befahl: „Mund auf!“ Sie öffnete
– wenn auch etwas zögerlich, weil es für sie
ungewohnt war, so kommandiert zu werden – den
Mund und ich steckte ihr die noch feuchten
Finger hinein, so dass sie ihren eigenen Saft
lecken und schlucken musste.

 

Teil 2 folgt!

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1 Kommentar

  1. Sehr gut geschrieben.
    Dieses „Warten lassen“ würde mich in den Wahnsinn treiben. Ich weiß nicht ob ich devot veranlagt bin aber es würde mich sehr ansprechen. Allein schon dieser Gedanke mit dem Seidenschal…eine sehr schöne Vorstellung.

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