Eine fast brave Umarmung

Als meine Stirn auf die ihre traf und sekundenlang ruhte, spürte ich wie sie begann den Kopf zu schütteln.

Ich öffnete langsam meine Augen, der klare Blick ihrer Augen machte mich sprachlos.

„Wir dürfen das nicht und wollten doch…“ sie hielt mitten im Satz inne.
Recht hatte sie. Wir beide waren gebunden und eigentlich treue Menschen.
Es war Neugierde die zu unseren Treffen führte.
Unsere gelegentlichen Twitter Gespräche waren irgendwann ausgeartet und wir wollten den Menschen sehen, aufflammen ließen, was unsere Partner nicht mehr zu schätzen wussten.
Aber mehr als eine kleine Umarmung zum Anfang und eine zum Ende, mehr hatten wir nie zugelassen.
Auch wenn ich die Regeln dehnte und streckte. Einmal hatte ich ihr Minuten lang das zugeflüstert was wir uns sonst nur schrieben. Trotzdem waren wir uns treu geblieben. Ich war an diesem Abend noch sehr lange sitzen geblieben, in unserem Cafe, ich hatte zu viel Angst, dass einer der anderen Gäste meine Erektion erahnen könnte.

Diesmal war es anders. Diesmal waren wir bei ihr. Das erste mal in einer unserer Wohnungen.
Langsam löste ich mich von ihrer Stirn – ich wusste ja, dass sie recht hatte. Ich stand auf und wandte mich ihrem Bücherregal zu. Schmunzelnd stand ich da, das Zitat von John Waters im Kopf. Ihre Schritte kamen näher. Leise flüsterte sie: “If you go home with somebody, and they don’t have books, don’t fuck ‚em!” Mein Grinsen wurde stärker, ihr Bücherregal war riesig. Und sie dachte offenbar in die gleiche Richtung.
Langsam griff sie nach meinen Schultern drückte ihren kleinen Körper von hinten an sich. Ihre Hand wanderte Richtung Innentasche. Zupfte langsam meine Krawatte heraus. Ich blickte herab. „Ich wollte nicht so ’steif‘ aussehen“ entschuldigte ich mich. Sie zupfte weiter den seidigen Stoff heraus und sagte jetzt ein wenig bestimmter „ich habe da eine Idee – schließ die Augen!“.
Langsam schob sie den Stoff um meinen Kopf, über die Schläfe, legte ihn auf meine Augen. Ich schluckte heftig, konnte aber schon gar nicht mehr widersprechen. Als es um mich herum dunkel geworden war griff sie nach meinen Händen. Sie führte mich zurück zur Couch. Innerlich zitterte ich als sie mich in die Ecke drückte, sich dann aber langsam entfernte. Ich konnte ihren Atem etwa einen Meter von mir entfernt hören. Kein Wort, nur das leise ruhige Atmen, dann ein Reißverschluss und das rutschende Geräusch ihres Rocks, Knöpfe einer Bluse. Ich konnte es kaum fassen, zog sie sich wirklich aus, wollte sie mich einfach so verführen, nehmen, reiten, was hatte sie nur vor. Mein Körper kam mit der Ungewissheit besser zurecht als mein rasender Kopf. Ich wusste, dass sie mir direkt auf meine stärker werdende Erektion starrte. Leise und langsam näherten sich ihre Schritte. Wie viele Kleidungsstücke sie noch trug, ich konnte es nicht sagen. Vielleicht hatte sie mich auch einfach nur in die Irre geführt.

„Leg die Hände an die Seiten.“ Dankbar war ich dafür, dass zumindest sie zu wissen schien, was sie tat. Ich schob sie unter meine Beine. Ja, keinen Fehler machen. Die Couch wurde eingedrückt. Sie hatte sich vor mich gesetzt. Weit entfernt. Langsam rutschte sie mit dem Hintern zurück, lehnte sich an, bis ihr scheinbar nackter Rücken an meiner Brust lag. Langsam streichelte sie über meine Hände, zog sie unter meinem Körper hervor. Gierig glitt ich mit meinen Fingern zwischen die ihren. Drückte sie fest. Sie erwiderte meinen Druck und hielt lange inne. Der erste der die Spannung in der Luft nicht mehr aushielt war ich. Kühl pustete ich auf die Stelle wo ich ihren Nacken vermutete, ich wanderte Richtung Ohr. Hauchte ein kurzes „bitte, was hast du vor?“ heraus.

Sie legte meine Hände auf ihren flachen Bauch, er hob sich mit jedem Atemzug, dann drückte sie ihren Po noch fester gegen meine Erektion und eröffnete sie mir „bitte, erzähl mir nochmal, was du mit meinem zierlichen, kleinen, untervögelten Körper anstellen würdest und wenn du glaubst ich bin soweit…dann sag mir wie ich es mir machen soll!“

Ohne sie zu sehen wusste ich wie ihre Augen funkelten. Meine Hände schob ich nach außen, meine Daumen rieben sinnlich langsam über ihre Hüftknochen.
Ich biss ihr kräftig in den Nacken, sie lehnte sich erst in mein Knabbern hinein, richtete sich dann aber blitzschnell auf. „Uhhhh…nicht schummeln!“ schimpfte sie lachend, während sie ihren Po direkt über meiner Erektion platzierte und strafend kreiste.

„Ich, ich, ich“ stotterte ich“würde einen Eiswürfel aus meinem Colaglas fischen, ihn in den Mund nehmen und langsam mich die Innenseite deiner Oberschenkel hochtupfen.“ Meine Stimme wurde selbstbewusster und fester. „Dann würde ich den Eiswürfel rechts und links deiner Lippen schmelzen lassen, aber ohne auch nur annähernd deine glühende Mitte zu berühren.“ Ich zog ein wenig an ihren Hüftknochen um ihre Beine zu spreizen, sie gehorchte direkt. „Leg deine Hand zwischen deine, du warst doch von Anfang an bereit!“ Ich griff nach ihrer Hand und schob sie über ihren Körper, ich hatte sie überrascht, aber sie konnte es auch kaum mehr aushalten und liess es mit sich machen. Sie blieb aber stumm, Kribbeln, Unsicherheit. Durfte ich soweit gehen. Ich legte meine Hand auf die ihre, berührte ihren Unterleib nicht. Unsere Finger lagen aufeinander. Mein Mittelfinger drückte sich immer fester auf den ihren, drückte ihre Lippen. Mein Handballen kreiste ihren gegen die Perle. „Du? Nicht…“ Sie klang ein wenig verzweifelt, da pustete ich ihr wieder in den Nacken und glitt mit den Händen nach oben. Wenige cm unterhalb ihrer Brüste blieben sie liegen. „Knick den Mittelfinger in dich hinein, aber nur die Spitze.“ Sie seufzte zufrieden. „Jetzt kreise langsam und bewege ihn vorsichtig von links nach rechts. Öffne dich für mich. Ein bisschen mehr. Jetzt ein Stück tiefer.“ Sie lauschte meiner Stimme aber ihre Hand führte schon längst ein Eigenleben, sie genoss es nur, dass ich es versuchte. Am Besten wusste sie aber selbst wie sie es sich machte. Schon längst glänzten ihre Lippen im Lichtschein des gedimmten Lichts. Langsam verstrich sie ihre Tropfen von der Perle bis herab auf den untersten Punkt ihrer Lippen, strich immer wieder äußerlich entlang, erst rechts, dann links. Dann feuerte sie wieder eine Salve kleiner Stöße mitten hinein. Da merkte sie langsam, dass ich es aufgegeben hatte ihr Anweisungen zu geben. „Willst du mich? Keine Anweisungen, aber sprich mit mir. Sag mir wie gerne du es jetzt wärst…der…“ Ihre Stimme brach ab als ich plötzlich ihr Handgelenk gepackt hatte und ihre zarten Finger herauszog. Ich führte sie nach oben, hielt sie vor meinen Mund und beginn sehr langsam und genüsslich an ihnen zu saugen. Schmatzend ließ ich ihre Finger aus meinem Mund gleiten.

„Du schmeckst so gut, ich wünschte du würdest mich dich lecken lassen. Ich würde an dir saugen, knabbern, schlecken, lecken….I would eat your pussy up. I would suck your pussy dry.“ Sie stöhnte leise und schob sich unter meinen Worten jetzt zwei Finger hinein. Ihre Hüfte hob sie an, steckte sich den Fingern entgegen. Immer flehender wurde ihre Stimme „Darf ich? Willst du mich? Oh red mit mir….ich will, dass du es bist der mir den Rest gibt!“
Ich verkrallte mich in ihren Haaren und griff nach ihrem Handgelenk, zog ihren Kopf schön zurück und benutzt ihre Hand wie einen Dildo mit dem ich genüsslich zustieß, kreiste, dehnte, sie vollkommen ausfüllte.
„Ja, ich will dich. Ich wünschte du würdest dich von meinem prallen Schwanz ficken lassen und dich unter der Ladung die ich dir in deine Grotte schieße räkeln und winden! Mach die Finger steif, lass dich ficken und stell dir vor wie es wäre…wenn ich dir meinen prallen Schwanz nicht nur gegen deinen Arsch, sondern bis zum Anschlag in dich reindrückte!“ Meine Stimme wurde von Sekunde zu Sekunde fordernder, fester, wollender, ich konnte es kaum mehr aushalten sie endlich kommen zu hören. Da riss sie sich los. „Greif dir meine Titten…ich“ sie stöhnte nur noch, keuchte, wand sich, ich konnte spüren wie ihr Körper keine Sekunde still halten konnte.
Ich griff mir ihre herrliche Oberweite, fixierte sie und streichelte extrem langsam über ihre Nippel. Sie waren schon bei der ersten Berührung hart, aber jedes mal, wenn mein Daumen sie berührte, lief ein Schauer über ihren Körper.
Das unmissverständliche Schmatzen zwischen ihren Beinen zeigte mir, dass es nicht mehr lange Dauern konnte. Ich schlang meine Arme um sie, verschränkte sie über ihrer Brust, streichelte weiter und drückte mit der anderen Hand ihren Hals. Ich küsste ihr Ohr und keuchte „los, gib’s dir, fick dich so hart wie mein Schwanz dich ficken würde. Komm in meinen Armen, lass deine ganze Lust raus…ich bin bei dir!“ Kaum hatte ich das letzt Wort gesprochen wurde ihr keuchen und stöhnen immer intensiver „ja, ja, ja, jaaaaaa“ bis ihre Stimme vollständig verstummte das stakato artige Schmatzen zu einem langsamen, saftig zarten gleiten wurde. Sie zitterte, ich drückte sie, hielt sie. Schwieg gemeinsam mit ihr.

Irgendwann löste ich meine Arme von ihr und zupfte an der Krawatte. „Gib mir erst dein Jackett“ wandte sie ein. Ich legte es ihr um die Schultern. Befreite meine Augen und sah sie mit großen Augen an. Sie hatte wunderschöne Beine und einen Fleck auf der Couch hinterlassen. Ich schmunzelte. Noch immer recht atemlos flüsterte sie „jetzt du?“ Ich schüttelte aber den Kopf „ich würde nur probieren dich anzuspritzen.“ Ganz rot über meine eigene Ehrlichkeit senkte ich verlegen den Blick. Frech entgegnete sie „es wäre mir eine Ehre…aber ich glaube du musst los!“

„Leider!“ sie schmunzelte und beobachtete wie ich meine Hose probierte so gerade zu rücken, dass sich meine Erektion zumindest nicht vollständig abzeichnete. Es war unmöglich. Schweren Herzens richtete ich mich auf und ging mit ihr Richtung Tür. Ich blickte sie an und flüsterte „sehen wir uns wieder? privat? oder nur noch öffentlich“ da zog sie meinen Kopf zu sich runter, küsste mich sanft auf die Unterlippe und sagte sehr deutlich „das ist ein Anfang und das Jackett behalte ich erstmal, es steht mir doch so gut?“ fragte sie frech und zog es langsam auf, so dass ich einen Blick auf ihren immer noch nackten Körper erhaschen konnte. Ich nickte schwer atmend. Sie grinste mich an und fasste mir unvermittelt mit ihrer kleinen Hand nach meinem immer noch steifen Penis. Ich schob ihre Hand weg, schluckte und ging schwermütig Richtung Tür, öffnete sie fluchend. Sie stand in der Tür als ich die Treppen langsam herab schritt. Spielerisch ließ sie mich unter mein Jackett blicken. Ich fluchte und rief nach oben „das nächste mal machen wir es auf die altmodische Art!“ Ihr Lächeln sagte mir mehr als tausend Worte.

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