Für immer…

 

Es ist mal wieder Zeit für eine „Erinnerung“.
Eine kleine, wahre Story die so passiert ist und auch sicher in ähnlicher Form irgendwann wieder passieren wird.
Es war nicht zum ersten Mal und es wird nicht das letzte Mal gewesen sein. Dafür haben „wir“ eine zu starke Bindung, zu viele Gefühle füreinander, Emotionen die wir leben und dieses „ Ich brauch DICH, JETZT“.

Im Herzen ist er mein Mann. Genauso wie ich im Herzen seine Frau bin.
Doch der Alltag, die Jobs, die Entfernung und nicht zuletzt – und das ist im Grunde das wirklich wichtige – wir selber stehen uns im Wege.
Schon viele Male haben wir darüber gesprochen, gestritten, gelacht, uns zerfleischt.

Aber es gibt einfach Menschen, die nur für das Herz bestimmt sind, nicht für das Leben.

„Für immer“…

Ein bislang normaler Sonntag.
Am nächsten Tag hieß es wieder Träume verkaufen und das zur Hauptbuchungszeit im Akkord.
Ich hatte mich psychisch schon darauf vorbereitet, wollte früh ins Bett.
Dass ich nachts selber noch meinen Traum leben werde, das konnte ich nicht ahnen.

Whatsapp gegen halb Zehn, Fragen, Antworten, Zickereien, versteckte Vorwürfe, echte Sorgen.

Kurz vor´m Beenden dieser unglaublich anstrengenden Freundschaft, Liebe – what ever – setzte wieder die Vernunft ein und wir wurden schlagartig ruhiger.
Gleichzeitig kam das Vermissen.
Das Vermissen des anderen, körperlich spürbar, offen geäußert, nicht bereit alles wegzuschmeißen. Die Nachrichten wurden auf andere Art emotionaler. Intimer, offener, ehrlich, ertrinkend.
Wir wollten uns.
Es war mittlerweile Nacht, an Schlaf war nicht mehr zu denken, er mir auch zu wichtig als dass ich ihn abkanzeln würde nur um 2 Stunden mehr Schlaf zu bekommen.

„Komm zu mir“
“Ich war bei meiner Freundin und habe Sekt getrunken, ich kann nicht mehr fahren“

„Babe, Emotionalität haben wir immer gelebt. Ich brauche und will dich. Komm“

Das Taxi wurde bestellt, es trennen uns fast 170 km, egal. Alles war egal.
Schlaf? Egal.
Kosten? Egal.
Der Moment? Einzig wichtig!
LEBEN!

Ich kann nicht beschreiben, was in solchen Situationen in mir vorgeht. Ich würde dann alles tun, bin auch schon mal nachts über 3 Stunden hin gefahren damit wir uns 2 Stunden ganz innig haben. Dann 3 Stunden zurück. Nur für uns zwei, um eins zu werden.

Auf der Fahrt stachelten wir uns schon an.Wir sind beide sehr sexualisiert aufeinander und reagieren auf kleinste Dinge.
Holger ist im Leben und auch beim Sex ein echter Macho. Doch es gibt, zumindest bei mir, auch Zeiten, wo er sich hingibt, machen – und sich, was ich bisher nicht wusste, dominieren lässt. All das ist völlig normal zwischen uns. Wir machen einfach, verschwenden keinen Gedanken an morgen. Alles ist immer richtig und gut so wie es ist.

Ich bin angekommen.

(Ob mit dem Taxi oder gefühlsmäßig. Alles, aber immer temporär.)

Er empfing mich und ich war wie immer hin-und hergerissen. Umarmen, innig küssen oder direkt ficken? Dieser Mann bietet mir einfach alle Varianten.

Ich entschied mich für´s ficken.
Zu oft schon hatte er mir die heftigsten Magen-und Nierentritte verpasst, jetzt war es Zeit ihn dafür zu bestrafen.
Der große, wirklich starke Mann war bei meinem Anblick so klein, wollte einfach nur dass ich ihm gehöre. Ich hatte mir auf der Fahrt schon ein Paar Lack-Overknees angezogen, der Slip lag zuhause. Ich verschwand keinen Gedanken an den Taxifahrer, er war unwichtig. Im kurzen Kleid und mit den Stiefeln stand ich ihm nun gegenüber.
Unsere Zungen trafen sich, spielten lange Sekunden miteinander.

Holger hat ein großes Repertoire an Utensilien. Wie gesagt, wir hatten schon einiges durch.
Lange Rede, kurzer Sinn.
Ich setzte mich breitbeinig auf´s Sofa und sagte ihm, dass er mich direkt kurz anficken solle.
Kein „Hallo“ oder sonst was.

Sein Schwanz stand steif und sehr hart aus seiner Hose, er kam zu mir und spieß mich direkt auf.
Ohne Worte.
3, 4 kurze Stöße.
Ich befahl ihm dann er sollte aufhören.
War selber schon so geil, wollte aber noch längst nicht kommen.
Und da er der Mann ist, der mich nicht nur sexuell glücklich macht, ist die Gefahr ziemlich groß dass ich schnell die Sinne verliere, mich hingebe und den Höhepunkt erreiche.
Mein Plan war allerdings ein anderer.
Er ließ auch direkt von mir ab, das kannte ich anders von ihm. Holger war anscheinend wirklich soweit einfach nur annehmen zu wollen.
Aus seinem Utensilienkoffer nahm ich eine etwas kleinere Paddel und wollte dass er sich auf den Fußboden legt, die Beine breit.
Der erste Schlag war noch schwach, traf seine Eier.
Ich habe es bis dato noch nie gemacht, diese Dominanz war Neuland für mich. War zögernd. Doch ich merkte, dass es ihm gefiel. Absolutes Neuland!
Ich habe ihm irgendwann seinen Schwanz richtiggehend versohlt. Wurde mutiger und auch zorniger, dass er so eine Macht über mich hat. Ich mich mitten in der Nacht aufmache, ihn zu sehen, riechen und fühlen zu können.
Es war unglaublich erregend mal die andere Seite kennenzulernen und ihm auch sagen zu können was er zu tun hat. Ich kannte das bis dato nicht, war immer diejenige die reine Männlichkeit spüren musste…durfte.

Das ging einige Zeit so. Ich wurde immer härter, schlug inzwischen kräftig zu.

Doch dann, auf einmal….drehte sich das Blatt,…es kippte.
Er stand mittlerweile am Tisch und ich stand hinter ihm, malträtierte seine Eier und sein Rohr mit den Händen. Er ließ alles geschehen, stöhnte dabei. Lies geschehen.
Einige Zeit ging es so.

Ich kann euch nicht mehr sagen was der Auslöser war, ich sagte, doch auf einmal sah ich mich in seinen Fängen. Er drehte sich ruckartig um, packte mich und sagte nur „Glaubst du wirklich, dass ich mich komplett dominieren lasse“?
Holger riss mich zu sich, ich taumelte aber er hielt mich die ganze Zeit.
Ich habe wenig Vertrauen, doch ihm vertraue ich zu 100 %. Es gab mal eine Situation wo ich im Fenster des 7. Stockwerkes von ihm gevögelt wurde. Und ich habe Höhenangst!
Holger hält mich. Immer! Zumindest sexuell.

Er zwang mich auf die Knie und schob mir seinen Schwanz in den Mund. Und der ist wirklich groß und dick. Immer weiter und tiefer fickte er. Ich war so überrumpelt das ich anfing zu würgen. Es war ihm egal. Meine Augen fingen an zu tränen.
Die Tränen liefen mir die Wangen entlang, es war ihm egal.
Er wollte mich einfach pur. Nur Lust und Gier, kein perfektes Aussehen. Er wollte meine Lust auf ihn und alle Konsequenzen.

„Du bist so wunderschön. Immer. Perfekt. In jeder Situation.“

Ich war mehr als verblüfft. Noch nie hatte er sich so geäußert. Schob es auf den Whiskey, den er getrunken hatte…Doch gleichzeitig ließ es mich noch hemmungsloser werden.
Weil ich ihm glaubte dass ich in diesem Moment wirklich perfekt für ihn war. Und ich war es für ihn. Genauso wie er es für mich ist.
Ich mag es so gerne ihn in mir zu haben. Ob ich seinen Schwanz im Mund, in der Fotze oder im Arsch habe. Es ist einfach nur erfüllend. Er ist für mich gemacht, eindeutig. So schön dick, hart und fleischig. Sein Gewicht auf mir zu spüren, den festen Griff. Das alles gibt mir Sicherheit und das Gefühl beschützt zu sein.
Große, selbstbewusste Frauen können dieses seltene Gefühl sicher nachvollziehen.
Er packte mich an meinen langen Haaren, zog meinen Kopf hoch und strich mir seinen Schwanz durch mein Gesicht. Durch die Tränen, die verlaufene Schminke. Nahm dann mein Gesicht in seine Hände und küsste mich.
„Wir beide!“

Das ganze versaute, diese Spielerei der Dominanz zwischen uns wurde nun ins Schlafzimmer verlegt. Ein Zeichen der wirklichen Intimität zwischen uns.
Wir ficken überall, doch das was uns gefühlsmäßig beide ausmacht, gibt es dann im Bett.
Was für eine Nacht! Ein Wechselbad der sexuellen Gefühle.
Ich betone extra „sexuell“, denn unsere Gefühle füreinander, den Menschen hinter der Sexualität, sind immer gleich.

Die Stiefel, das Kleid und die Büstenhebe wurden ausgezogen, ich machte mich nackt vor ihm. Wirklich nackt.

Legte mich auf´s Bett und öffnete mich. Ich wollte nur noch ihn. Seine Zunge fand meine Spalte und er leckte meine Nässe auf. Immer wieder stieß er dabei in mein Loch, schmatzte regelrecht, fraß mich auf. Diesen Mann, „meinen“ Mann zwischen meinen Beinen, durch sein Haar zu streichen während er mich verwöhnte ließ mich erschaudern, aufstöhnen. Ich konnte es nicht mehr abwarten ihn in mir zu spüren.
„Komm bitte, fick mich endlich“
Entgegen seiner sonstigen Art, wo er mich auch gerne mal zappeln ließ, kam er hoch zu mir, hielt meine Arme fest und drang ein. Immer mit seinen Augen auf meinem Gesicht. Er spürte und sah wie sehr ich ihn liebte und wollte. Diese Nacht, selten genug, gehörte uns.
Er fickte mich zärtlich bis hart, immer wieder hörte ich seine Stimme die mir schmeichelte, die seine Gefühle aussprachen. Es war intensiv wie noch nie.
Mein Körper bebte, mein Herz schlug mir bis zum Halse. Ich war sein, gehörte ihm. Nur ihm.
Auch wenn ich meinen Körper öfter noch mit anderen teile, diese Geilheit war anders. Sie war geprägt von tiefem Gefühl.
Ich war so offen. Er hatte keinerlei Schwierigkeiten zwischen den Löchern zu wechseln. Holger weiß dass ich es liebe wenn ich anal gefickt werde. Er nahm mich komplett ein. Immer wieder steigerte er durch das stoßen in Fotze und Arsch meine Erregung. Wir waren dabei aber geradezu brav. In Missionarsstellung, sein ganzes Gewicht, 114 kg bei 1,94 m, auf mir. Gott, wie ich das liebe.
Meine Nässe rann mir bis zu den Arschbacken. Ich war nur noch pures Gefühl und Geilheit.
„Holger, ich komme gleich, hol mich ab, halt mich“
„Ich bin da, bei dir“…

Ich ließ los – und mich endgültig fallen.

So, einfach nur mit Liebe und Gefühl, ohne dirty talk und anderem komme ich nur sehr selten. Doch ich kam. Und wie!
Gefühlt ertrinkend, trotzdem frei schrie ich meine Lust heraus. Ich bäumte mich ihm entgegen, er hielt mich fest im Griff, hielt Körper und gleichzeitig auch Seele.
Ohne mich einzuengen.
Ein wahnsinniger Orgasmus überrollte mich, hörte nicht auf. Immer und immer wieder überkamen mich diese unglaublichen Wellen.
Zu lange hatte ich auf ihn gewartet, auf das Uns.

Doch damit war es nicht vorbei, ich bin geradezu unersättlich was ihn betrifft und ich wollte dass er sich mir schenkt. Ich wollte und musste sein Sperma haben. Auf mir, am besten noch in mir.
Doch da war er wieder, der Macho, der mir alles gab aber auch alles forderte. Mein Orgasmus verklang, ich spürte wie er seine Hand in mich bohrte. Immer weiter drehte er sie in mich hinein. Reizte dadurch meinen G-Punkt und ich lief direkt aus. Ein paar Bewegungen mit seiner Hand in mir und ich squirtete wie ein Wasserfall. Wenn ich schon vorher die Sinne verlor, was war es in diesem Augenblick? Ich kann es nicht sagen, war nicht mehr bei mir.
Der kleine Tod? Le petit mort. Nur in groß?
Mich so zu sehen, das was er bei mir vollbringt, diese angestaute Geilheit, diese Nacht….das brachte ihn nun zum kommen. Er rammte nochmals seinen wunderbaren Schwanz in mich, zog meinen Kopf zu ihm, sah mich an und kam….spritzte tief in mich rein. Ich konnte es spüren. Sein Sperma hatte so viel Gewalt,benetzte meinen ganzen Unterleib, Markierte mich.

Ich liebe es!

„Ich liebe Dich“

„Ich liebe Dich“

Es war an diesem Abend nur ein Orgasmus, doch dieser war mehr wert und bedeutete so viel mehr als jedes Rumgeficke mir mehreren Orgasmen.

Wir waren eins.

Hielten uns noch lange Zeit einfach nur fest, lachten, scherzten, liebkosten uns.
Die Zeit verstrich, es wurde langsam hell, ich musste fahren.
Das Taxi kam und brachte mich dorthin wo ich wohne, doch nicht zuhause bin.

06:30 Uhr schloss ich meine Haustür auf, ging ins Bad und machte mich für den Job fertig.

Schlaf: Egal!
Kosten: Egal!
LEBEN!

Diese Nacht kann mir keiner nehmen.
Es kamen besorgte Nachrichten wie es mir ginge, ich hätte ja nicht schlafen können etc.

Und das es wahnsinnig, wunderschön war…

Abends dann das, nur ein kleiner Link:
Wir

Bittersüß!

….Wann wieder?….

 

PS. Wer sich fragt ob ich nur alles gebe….Nein! Er kam für die Taxifahrten auf und hat mir auch sonst schon so viel gegeben. Viel mehr als nur finanzielles. Sehr viel mehr.

 

 

 

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6 Kommentare

  1. Leben ist so vieles – aber die reinste Art ist, wenn man mit jemand der einen kennt wie niemand sonst und vor dem man wirklich nackt sein kann, solche Momente erlebt, bei denen man weit mehr teilt als nur für eine Nacht das Bett…

  2. das ist so unglaublich innig geschrieben, so ehrlich, intim, man spürt die verbindung zwischen zwei menschen die sich gegenseitig vertrauen und halten ohne dabei fesseln anzulegen

    1. Ja, das tun wir, Obwohl wir niemals offiziell zusammen sein werden. Jeder Partner von uns weiß vom Schatten des anderen. Und dennoch kann derjenige sicher sein, dass es bei düsen “Ausflügen” bleibt. “Immer” nur temporär.
      That life.

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