Nylons, Dessous und Heels

Es war damals in den 60er / 70er Jahren, in meiner Jugend als ich meine ersten erotisch gefärbten Erlebnisse hatte. Damals ist wohl der Grundstein zu meinem Faible für Nylons, Stöckelschuhen und Röcken (Kleidern), für Dessous gelegt worden. Wir, als meine Eltern und ich, haben in einem kleinen Mietshaus mit sechs Parteien gewohnt. Über uns wohnte ein Schulkamerad mit seinen Eltern, ansonsten waren da fast nur ältere Leute. Ältere Leute? Damals waren Menschen um die 45 schon sehr alt für mich.

Doch in der zweiten Etage wohnte ein Ehepaar. Die Frau, die damals so Mitte bis Ende 20 gewesen sein musst, war fast immer im Rock, in Stöckelschuhen unterwegs. Und Nylons trug sie. Damals waren viele Frauen so unterwegs, sie alle zogen sich, im Gegensatz zu heute, noch fraulich an. Die Frauen waren einfach schön anzusehen.

Wenn ich nach der Schule zu Hause war, war meine Mutter nachmittags oft bei meiner Oma, um ihr ein wenig zur Hand zu gehen. Und so war ich damals oft alleine. In diesem Stunden habe ich viel gelesen. Habe mit Schulkameraden gespielt, im Wald, auf der Strasse oder am nahen Bolzplatz. Und bereits damals habe ich meine Umgebung beobachtet, mich für „Kleinigkeiten“, für „Feinheiten“ interessiert. Das macht sich heute noch bemerkbar, ich sehe bei meiner Fotografie viele Nebensächlichkeiten, die anderen Menschen nicht auffallen. Man sagt, ich habe den Blick für das Besondere im Alltag.

Ein Geräusch von damals ist mir heute noch im Ohr, hat einen faszinierenden Klang für mich: die Stöckelschuhe damals waren mit Metallstiften am Absatz versehen und auf Stein hörte man dieses „Klickern und Klackern“ schon vorn weitem. So war diese auch deutlich in Treppenhäusern zu vernehmen, wenn SIE die Treppen rauf oder runter ging, draußen über die Gehwegplatten lief.

Eines Tages, ich war gerade auf dem Weg in den Keller, hörte ich das vertraute Klackern und schaute nach oben, als sie die Treppen runter kam. Natürlich habe ich sie gegrüßt. Und irgendwie ist es dabei passiert, dass ich einen kurzen Blick unter ihren Rock werfen konnte. Ich sah einen Strumpfhalter, den oberen Rand ihrer Nylons. Und ja, dieser Blick hat mich verändert, hat etwas in mir ausgelöst, was ich mir damals nicht erklären konnte. Ich weiß nur, es war ein schönes Gefühl gewesen, ja, es hat mich erregt.

Und von diesem Tag an habe ich versucht, sie auf der Treppe abzupassen, ihr zu begegnet. Und mehr als einmal konnte ich einen Blick unter ihren leicht schwingenden Rock werfen. Und später ist es dann passiert, dass ich genau die Momente abgepasst habe, in denen sie die Treppen nach oben stieg. Ich habe diese Momente ganz bewusst herbeigesehnt, habe mein Gesicht an die Stäbe des Geländers gedrückt, habe versucht, einen Blick unter ihre Kleidung zu werfen.
Auch wenn sie aus dem Keller kam, habe ich ab und an zugesehen, dass ich sie auf der Treppe, auf dem Weg nach oben abpassen konnte. Und dabei habe ich ab und an einen Blick in ihre Bluse erhaschen werfen können, ihre BHs, aus Seide, mit Spitze, ein wahrlich schöner und erregender Anblick.

Oftmals habe ich auch so getan, als wäre ich bei Hansi, dem Schulkameraden im ersten Stock, gewesen, und nun auf dem Weg in den Keller. Nur um während des Abstiegs eine Etage tiefer vor ihr sein zu können, einen Blick unter ihren Rock, auf ihre Strapse und Nylons werfen zu können.

Was ich da alles gesehen habe, das Glänzen der Nylons, ihre schlanken Fesseln, nur schön. Ihre Erscheinung, diese Eleganz: faszinierend. Und was soll ich sagen, rückblickend muss ich sagen, sie hat meine Aufmerksamkeit, meine Bewunderung wohl genossen, war nicht verärgert, weil ich ihr bei unseren „zufälligen“ Begegnungen unter den Rock guckte. Sie lief oft so nah am Geländer hoch, dass ich ihre Schenkel ohne große Probleme, ohne Verrenkungen erblicken konnte. Ein Lächeln umspielte dabei ihren Mund. Ich würde sagen, sie hat es darauf angelegt, mich zu erregen.

Ab und an blieb sie dann auf den Stufen stehen, Ihre Füße in Höhe meiner Augen, und unterhielt sie einen Augenblick mit mir. Diese Momente habe ich sehr genossen, und ja, ich hätte sie gerne berührt, ihre Beine, ihre Schenkel. Ich hätte gerne das Gefühl ihrer Haut und der Nylons an meinen Fingerspitzen gespürt. Doch mir war dies nie vergönnt, ich hätte mich das damals nie getraut.

So hat mich die Pubertät bezüglich Beine, Nylons, Dessous und Stöckelschuhe geprägt. Und ich müsste lügen, wenn ich deswegen böse wäre.

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