Schicksalhaftes Intermezzo

Autorin

Es ist ein heisses Sommerwochenende

Die Luft ist erfüllt von verschiedenen Düften und verlockt zum treiben lassen. Sorgfältig zieht sie sich an – heute ist Ausgehen angesagt. Sie trifft sich mit ihren Freundinnen in ihrer Stammdisco zum tanzen.

Sie ist guter Stimmung, fühlt sich erotisch und sexy. Ihr Parfüm umhüllt sie wie ein Schleier als sie ihre Wohnung verlässt. Wie üblich verabredet sie sich mit ihren Freundinnen vor der Eingangstüre und sie betreten zusammen die laute und in buntes, flirrendes Licht getauchten Club.

Marco der Ober begrüsst alle mit grossem Hallo und seinem für ihn typischen italienischen Charme der einem das Eis im Cocktail schmelzen lässt. Die kleine Tanzfläche ist überfüllt mit sich zur Musik bewegenden gesichtslosen Körpern. Die Clique begibt sich zu ihrem Stammplatz direkt am Puls des Geschehens – dem Schlachtfeld Tanzfläche. Sie bestellt sich wie üblich ein Gin Tonic zum einstimmen auf den heutigen Abend genau das richtige.

Es ist heute sehr voll und viele Touristen haben sich in die Disco verlaufen. Der DJ spielt gerade ihr Lied und beschwingt geht sie mit einer Freundin auf die Tanzfläche. Sie tanz selbstvergessen zu ihrem Lied und durch die laute Musik dringt ein tiefes sympathisches Lachen an ihr Ohr. Suchend sieht sie sich um, um den Verursacher des Lachens auszumachen und sie wird fündig! Nur ein paar Schritte von ihr entfernt steht er und just in diesem Moment sieht er sie an. Neugierig hält sie seinem Blick stand und erwidert ihn sogar noch. Er lächelt sie gewinnend an und zwinkert ihr zu. Irritiert wendet sie sich ab und dreht sich wieder ihrer tanzenden Freundin zu. Nach kurzer Zeit spürt sie dass sich jemand an sie drängt und will sich gerade den Übeltäter vorknöpfen als sie wieder diese dunkle erotische Stimme vernimmt.

Sie ist wie elektrisiert und bekommt trotz der ungemeinen Hitze am ganzen Körper Gänsehaut von dieser Stimme und dem dazugehörigen Mann der nun dicht an ihrem Rücken tanzt und mit ihr spricht. Leider kann sie ihn nicht verstehen sondern nimmt nur den Klang seiner Stimme wahr. Wie auf Bestellung ertönt langsame Schmusemusik aus den Lautsprechern und ohne lange zu fragen dreht er sie zu sich herum, legt seine Arme um sie und zieht sie an sich. Nur zu deutlich fühlt sie seinen muskulösen, durchtrainierten Körper an dem ihren und ganz automatisch legt auch sie die Arme um seinen Hals.

Endlich versteht sie nun auch die Worte und er fragt sie: „Bist Du alleine hier oder mit Deinem Freund?“ und sie entgegnet ihm dass sie keinen Freund habe worauf er sie noch fester in seine Arme zieht und ein kaum verständliches „Gut“ vor sich hinmurmelt. Sie tanzen Wange an Wange und es kommt ihr vor als hätten sie ihr Leben lang nichts anderes getan so selbstverständlich schien es ihr. Sie spürt seinen warmen Atem an ihrem Hals und Nacken, beugt ihren Kopf etwas zur Seite und mehr Einladung braucht er nicht um sie direkt auf ihre klopfende Halsschlagader zu küssen.

Mit seiner Zunge zieht er eine heisse Spur zu ihrem Ohrläppchen und erkundet dann damit ihr Ohr. Er hört ihr leises wohliges Seufzen und vertieft sein Zungenspiel. Ihr Blut rauscht in ihren Ohren und Verlangen nach mehr breitet sich in ihrem Körper wie Fieber aus. Sie drängt sich an ihn und er lässt seine Hände über ihren Körper wandern, erkundet ihn bis ins kleinste Detail. Sie sind so in sich versunken dass nicht mal bemerken wie die Musik wechselt und wieder schneller wird sondern halten sich eng umschlungen aneinander fest.

Erst als sie von mehreren Tanzenden angerempelt werden erwachen sie wie aus einem Traum und verlassen die Tanzfläche. Er bringt sie zu seinem Platz und sie setzen sich nebeneinander ohne sich auch nur für einen kurzen Moment loszulassen. Er zieht sie ganz eng an sich und ihre Lippen treffen sich zu einem ersten Kuss der so intensiv ist dass es ihnen beiden den Atem raubt. Ihre Zungen vereinen sich zu einem stürmischen Tanz. Beflügelt von den starken Gefühlen in ihrem Inneren legt sie ihre Hand auf seinen Oberschenkel, beginnt ihn zu streicheln und lässt ihre Hand immer höher und höher gleiten bis sie die verräterische Härte unter ihren Fingern spürt und sein unterdrücktes Aufstöhnen hört.

Er legt seine Hand auf ihre und drückt sie fest auf sein erregiertes Glied. Sie massiert ihn durch seine Hose so gut sie kann während er sich zurücklehnt und ihr somit freistellt mit zu tun was ihr beliebt. Zu tief sind die beiden im Strudel ihrer Leidenschaft gefangen als dass sie all die Menschen die sie inzwischen interessiert beobachten um sich herum noch bemerken. Sie spreizt seine Schenkel etwas und ihre Hand gleitet tiefer in Richtung seines Anus was ihm ein lustvolles Seufzen entlockt. Mitten in ihrem Liebesspiel meldet sich eine ihrer Freundinnen um ihr mitzuteilen dass jetzt alle gehen da es inzwischen schon sehr spät sei. Fieberhaft überlegt sie um eine Lösung für ihr Dilemma zu finden um die bevorstehende Trennung zu umgehen und nimmt ihn kurzerhand mit zu sich nach Hause. Sie werden bei ihr zu Hause abgeliefert, steigen aus, verabschieden sich und betreten das Haus.

Sie deutet ihm leise zu sein um die anderen im Haus nicht zu wecken und geht mit ihm direkt in ihr Schlafzimmer. Eine violette kleine Nachttischlampe erhellt den Raum nur minimal aber sie brauchen auch kein Licht. Sie ziehen sich langsam gegenseitig aus, streicheln, liebkosen und küssen sich leidenschaftlich dabei bis sie sich nackt gegenüberstehen. Er berührt ihre Brüste und ihre Nippel richten sich sofort auf. Erregt drängt sie sich an ihn, reibt sich an seinem Körper und er umfasst ihr Hinterteil um sie an sich zu drücken. Sie flüstert leise: „Meinst Du nicht wir hätten es bequemer wenn wir uns hinlegen würden?“ Sie klettert ins Bett, legt sich auf den Rücken und er folgt ihr. Sie heisst ihn mit gespreizten Beinen willkommen und sein Gewicht drückt sie tief in die weiche Matratze aber genauso muss es sein – so will sie es.

Seine Finger gleiten suchend zwischen ihre Leiber und als sie ihr Ziel finden und er ihre empfindliche Knospe berührt, sie reibt und massiert verliert sie vor Verlangen fast den Verstand, drängt sich lustvoll gegen seinen Unterleib und spürt dort seinen harten Schaft der gegen ihren Bauch drückt. Sie umfasst ihn, bewegt ihre Hand quälend langsam vor und zurück bis sie es beide nicht mehr aushalten können und er mit einem Stoss in sie eindringt. Ihre Grotte ist so heiss und nass und ihre deutlich spürbare Bereitschaft ihn zu empfangen beglückt ihn. Er stösst vor, zieht sich zurück und stösst wieder vor bis sie seine Pobacken hält und ihn dazu bringt schneller und härter in sie zu dringen – wieder und wieder. Angesteckt von ihrer zügellosen Leidenschaft und Hingabe lässt er sich von ihr mitreissen in den Strudel ihrer ungestümen Vereinigung. Sie jagen sich gegenseitig zum erlösenden Höhenpunkt und sinken dann ermattet und schweissgebadet in die Kissen.

Sie lieben sich mehrmals und immer mit der selben Intensität in dieser Nacht die leider viel zu schnell vergeht. Am frühen Morgen weckt er sich zärtlich auf um ihr mitzuteilen dass er sie nun verlassen muss. Sie ziehen sich schweigsam an, küssen sich sehnsuchtsvoll und hängen dabei ihren Gedanken nach. Als sie beide fertig sind gehen sie Arm in Arm nur mit der aufgehenden Sonne als Zeugin ihrer Zweisamkeit. Sie bringt ihn bis zu seinem Zug mit dem zurück in sein Hotel kommt. Als sie sich voneinander verabschieden erzählt er ihr sein Name wäre Gerd, er käme aus Köln und würde heute zurückfahren. Erst da fiel ihr auf dass sie sich nicht einmal vorgestellt hatten weil sie beide so mit sich beschäftigt waren dass nicht wichtig war wie sie heissen – was hätte es auch geändert.

Er hat in Köln eine Freundin die auf ihn wartet und er könne deswegen leider keinen Kontakt zu ihr halten. Sie legt ihm ihren Zeigefinger auf seine warmen Lippen um ihn zum Schweigen zu bringen und sagt: „Mach es nicht kaputt indem wir es totreden – wir hatten ein wunderbares Erlebnis miteinander und ich möchte Dich so leidenschaftlich in Erinnerung behalten wie Du bis von einer Stunde in meinen Armen warst. Wer Du bist oder was Du machst spielt dabei keine Rolle!“ Er küsst sie leidenschaftlich, vergräbt seine Finger in ihren Haaren und es schien als wollte er sie in sich hineinsaugen vor Sehnsucht nach ihrem Verständnis und ihrer Zärtlichkeit. Sie löst sich von ihm, tritt zurück und lächelt ihm zu. Er nimmt seine Halskette ab und legt sie ihr als Erinnerung um ihren Hals. Sie küsst ihn zum Abschied und er versteht, geht zum Bahnsteig und sie macht sich wieder auf ihren Heimweg.

Die Kette habe ich heute noch……

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