Treffen mit einem Fremden… (Part II)

von Cara

…ich nahm auf dem Beifahrersitz Platz und sah zu ihm rüber. Er grinste
immer noch wie ein Honigkuchenpferd und ich sah in seinem Blick die selbe
Lust die ich in diesem Moment verspürte.
Er hatte einen Plan.

Ich nicht. Überfordert von der Situation und der unbändigen Lust auf
diesen gutaussehenden Fremden…ich fühlte meinen Herzschlag bis zum
Hals.

Wir fuhren über Feldwege und Landstraßen. Die Sonne knallte vom Himmel
und er drehte die Musik voll auf, so wie ich es auch immer mache.
Fenster runter. Sonnenbrillen auf.
In diesem Moment genoss ich es einfach. War einfach zufrieden mit der
Welt und mir. Ich fühlte mich richtig gut. Neben ihm fühlte ich mich
wahnsinnig sexy.

Er sah mich an, wir lächelten beide, dann lege er seine Hand auf meinen
Oberschenkel. Diese kleine Berührung machte mich schon wahnsinnig an.
Was er wohl erst bei mir auslösen würde, wenn wir unserer Lust freien
Lauf lassen würden?

Es pochte und kribbelte in meinem Schritt. Ich malte mir aus, wie wir in
einen Feldweg einbiegen würden um es gleich auf dem nächsten Feldweg zu
treiben…

Wir holten unser Essen ab und ich bin mir sicher auf dem Rückweg fuhr er
deutlich schneller. Und dafür war ich ihm dankbar.

Er parkte das Auto vor seiner Wohnung, hielt mir die Tür zum Treppenhaus
auf. Ich konnte seine Blicke auf meinem Arsch regelrecht spüren als ich
vor ihm die Treppe hinauf ging. Es gefiel mir zu spüren wie sehr er mich
begehrte.

Als ich die Schwelle zu seiner Wohnung übertrat stand er direkt hinter
mir und ich konnte seinen Atem in meinem Nacken spüren. Ich blieb kurz
stehen.
Er spielte mit mir. Er wusste genau was er tat. Wie es auf mich wirkte.
Und ich hoffte gleichzeitig er würde mich lange quälen oder mich sofort
nehmen. Hier und jetzt.

Er drängte sich im schmalen Flur an mir vorbei, blieb direkt vor mir
stehen und legte das Essen auf dem Sideboard ab.
Dann sah er mir in die Augen, sein Lächeln verschwand, was mir kurz Angst
bereitete. Er guckte mich mit klarem, bestimmtem Blick an.

Ein Schauer lief mir über den Rücken, er verunsicherte mich total.

Ist er vielleicht doch ein Verrückter? Sollte ich jetzt lieber Reißaus
nehmen bevor es zu spät ist?!

Kaum war der Gedanke durch meinen Kopf geschwirrt, küsste er mich.
Er presste mich an die Wand hinter mir, nahm meine Hände und hielt sie
fest neben meinem Kopf. Er küsste mich immer fordernder und es erregte
mich ihm so ausgeliefert zu sein. Nicht zu wissen, was er vor hat. Nicht
zu wissen, was als nächstes passiert.
Mein Unterleib pulsierte, kochte vor Erregung. Er lehnte sich mit seinem
ganzen Gewicht gegen mich.
Ein sehr durchtrainierter Körper. Seine Masse, diese Kraft zu spüren.

In meinem Kopf war ein einziges Wirrwarr aus Fantasien, Fragen und der
Gedanke seinen Schwanz endlich in mir spüren zu wollen. Sein Gewicht auf
mir, sein nackter Körper. Die Art wie er mich packte, machte mich total
an. Eine neue Seite an mir?!

Er drückte seinen Ständer, der eine heftige Beule in seiner Hose
verursachte, an meinen bebenden feuchten Schritt; biss mir in den Hals,
knabberte an meinem Ohr, hauchte.

Dann ließ er plötzlich von mir ab, kontrolliert und bestimmt sagte er nur
„so, erst mal was essen – das geht vor. Ich brauche Energie. Wir haben
noch einiges vor“

…Gott er brachte mich zur völligen Verzweiflung.

Gut, dachte ich mir, noch etwas notgeil und verwirrt im Flur stehend –
was du kannst kann ich schon lange. Dieses Spiel wird zu zweit gespielt!

Er war schon ins Wohnzimmer gegangen und lief gerade in die Küche um
Teller zu holen. Na warte, dachte ich nur.

Ich lief ihm hinterher, stellte mich direkt hinter ihn, drückte mich
bewusst mit meinen Brüsten an seinen Rücken, wanderte mit meinen Händen
an seinen Hüften entlang zu seiner Brust und wanderte an seinem Bauch
immer weiter herunter bis runter in seinen Schritt während ich ihn im
Nacken küsste.

Er wirbelte herum und küsste mich wieder, presste mich an den
Kühlschrank, wir stöhnten beide auf vor Geilheit und Gier. Jede Berührung
war so intensiv.
Dann wand ich mich aus seinem Griff, wendete mich mit kühlem Blick von
ihm ab und meinte nur „Ich hab Hunger. Lass uns was essen“.
Jetzt hatte ich ihn da, wo ich ihn haben wollte. Auch er war perplex.
Fronten geklärt. Er wusste jetzt ich spiele mit.

Wir setzten uns gemeinsam auf seine Couch und aßen.
Wahrscheinlich wirklich vernünftig, solange man noch dazu kommt.

Immer wieder küssten wir uns zwischendurch während des Essens.
Interessant wie unkompliziert es sein kann, wenn man merkt der andere
fährt die gleiche Schiene. Das macht es wesentlich entspannter.

Zwischenzeitlich hatte er irgendeinen Film angemacht, ich hatte keine
Ahnung was da genau lief. Ich lag mittlerweile halb auf ihm und war nur
noch damit beschäftigt seinen Körper zu erforschen, während sein Arm mich
fest umschlang. Irgendwie war daraus nach kurzer Zeit eine kuschelige
Angelegenheit voller Vertrautheit geworden.

Da ich eine wirklich anstrengende Woche hinter mir hatte und völlig
erledigt von der Arbeit war, kam mir das gerade recht.
Ich denke wir genossen einfach beide in diesem Moment die Zweisamkeit.

Es entstand zwischen uns eine wahnsinnig erregende Mischung aus
zärtlicher Leidenschaft, unbändiger Gier und entspannter Vertrautheit.

Wie dieser Abend ausging?
Das erzähle ich ein anderes Mal.
Jetzt habe ich Hunger… 😉

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6 Kommentare

  1. Was mir an dieser Geschichte besonders gefällt: Die Aufregung, die Lust und die Angst des “ersten Males” ist sehr gut geschildert. Und die Verwunderung darüber, wie leicht und wie schön es dann ist, sich zu berühren, sich zu küssen…

    … und dann… und dann?

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