Wie ein Traum

…..kommt es ihr vor als sie ihn kennen lernte. Er ist jünger als sie aber das Alter spielt zwischen ihnen keine Rolle dafür verstehen sie sich zu gut.

Sie liebt seine Stimme, seine charmante Art, er bringt sie zum Lachen und lässt sich dann selbst davon anstecken. Sie haben sich sehr viel von einander erzählt – sich entblösst, den anderen tief in ihr Inneres blicken das sonst niemand zu sehen bekommt weil sie wissen das der andere es versteht und dieses Geschenk wie einen Schatz bewahrt.

Nie hätte sie sich gedacht dass sie sich jemals sehen würden dafür leben sie zu weit von einander entfernt doch entgegen aller Erwartungen ergibt sich urplötzlich die Gelegenheit eines Treffens. Am Telefon sprechen sie darüber klären die Einzelheiten bis feststeht dass er mit dem Zug kommen möchte um die Nacht bei ihr verbringen zu können.

Ihre sexuellen Wünsche standen nie im Vordergrund wobei sie sich aber auch nicht ganz verdrängen lassen. Sie will ihn – nicht nur seinen Körper, sie möchte einen Platz in seinem Herzen – nur ein kleines Stück da sie weiss er gehört einer anderen – doch es würde ihr genügen und sie glücklich machen.

Nur mehr zwei Tage dann holt sie ihn vom Zug ab – wird er genauso nervös sein wie sie. Ihre Hände zittern bei dem Gedanken das sie sich küssen werden. Sie kann sein schönes Gesicht liebevoll und in aller Ruhe betrachten. Wahrscheinlich werden sie sich zuerst beide wie zwei schüchterne Teenager gegenüberstehen bis sich die bereits gewohnte Vertrautheit einstellt.

Im dunkeln in ihrem Bett liegend stellt sie sich vor wie es wohl sein wird – kommen sie sich näher? Werden sie sich berühren wie sie es sich insgeheim wünscht? Wer wird den ersten Schritt machen, den Mut aufbringen dem anderen näher zu kommen. In ihrer Phantasie nimmt sie sanft seine Hände in ihre, betrachtet sie, ihre Finger streicheln zart wie Schmetterlingsflügel seine Handinnenseiten. Sie möchte am liebsten ihre warmen Lippen ihren Fingern folgen lassen um dann mit ihrer Zunge das Salz seiner Hand zu kosten.

Was würde er tun? Würde er sie beobachten? Würde es ihm gefallen? Würde er sie ebenfalls berühren wollen? In ihren Gedanken spürt sie seine Finger an ihrem gesenkten Nacken – eine ihrer erogenen Zonen – ob er es wusste was er damit für Gefühle in ihr auslöste? Wie konnte er es wissen da sie sich nie zuvor so nahe waren und doch fand er so zielsicher eine ihrer empfindsamen Stellen.

Sie würde ihre Wange in seine Hand schmiegen, zärtlich sein Handgelenk küssen an dem sein Puls pocht. Sie würde seine Augen sehen wollen, versuchen zu erkennen ob es ihm nach ihr verlangte oder sie sich einfach nur lächerlich machte mit ihren zärtlichen Gefühlen für ihn. Aber sie vertraut ihrem Instinkt der ihr schon vorher sagte dass sie beide sich nicht nur ausserhalb des Bettes gut verstehen würden.

In ihrer Phantasie fanden sich ihre Lippen zu einem sanften Kuss der sich jedoch bald vertiefte als sie mit ihrer Zunge seine Lippen berührte. Er öffnet seine Lippen, liess sie ein. Ihre Zungen trafen sich und sie stöhnte leise auf. Wie würde es sein seine Zunge zu locken, zu verführen daran zu saugen, sie mit den Zähnen sanft festzuhalten und sie zu berühren. Würde es ihm gefallen oder stiess es ihn ab? Wie würde sein Kuss sein? Am Anfang zögerlich, neugierig, abwartend und dann fordernd, leidenschaftlich und wild?

Ihr Herz klopft immer schneller wenn sie nur daran dachte wie sie sich küssten. Wie sollte es denn werden wenn er sie erst einmal streichelt, seine Finger über ihre Haut glitten oder er sie gar auf den Hals küsste. Sie würde in Flammen stehen ohne das er ihre Mitte je berührt hätte. Vielleicht könnte sie seine Hände auf ihren Brüsten spüren deren Knospen sich bereits jetzt hart aufrichteten. Würde er daran saugen wollen, sein Gesicht zwischen ihren grossen weichen Brüsten vergraben?

Was würde er sagen wenn sie ihn streicheln wollte, seine Schultern, seine Brust, seinen Bauch und schliesslich tiefer – an seiner Männlichkeit. Sie rief sich in Erinnerung wie er dort aussah, er war so schön überall, innerlich wie äusserlich und es erfüllt sie mit Glück. Dürfte sie ihn dort berühren? Würde er es soweit kommen lassen? Dürfte sie ihn dort liebkosen, verwöhnen, mit allen ihr zur Verfügung stehenden Mitteln. Wäre sie ihm zu aufdringlich, zu leidenschaftlich wenn sie ihn dort berührte? Was wäre wenn sie ihn dort küssen wollte? Sie liebt es mit dem Mund zu verwöhnen und es bringt sie immer wieder zum Staunen in einem Mann solche Reaktionen hervorlocken zu können und das einzig und allein mit ihrem Mund.

Würde er sich zurückziehen wenn sie seine Hose öffnen würde um ihn betrachten zu können? Ihn in ganzer Pracht vor sich zu sehen, ihn mit ihren Lippen zu umfassen. Ihn in sich aufnehmen, tief in den warmen Mund saugen. Seine ersten Lusttropfen zu schmecken – was würde sie dafür geben ihn so befriedigen zu können. Mehr wollte sie nicht als ihn zufrieden zu stellen, ihn spüren lassen wie schön es sein kann wenn man einfach nur fühlt ohne Verpflichtung, ohne Druck. Sich einfach gehen zu lassen, sich jemanden anvertrauen, sich aufgeben und sich ohne Vorbehalte der eigenen Lust hinzugeben.

Wie wird es sein wenn er in ihrem Mund kommt….

Sie weiss es nicht – noch nicht…..

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