Hotelbesuch Teil 1

Die Geschichte habe ich in meinem Postfach gefunden, falls der Autor mitliesst bitte melden, damit ich weis wem ich sie zu verdanken habe 🙂 mea culpa ich habe die Mails an Lustleiden lange nicht überprüft.

 

Beim ersten Mal müssen es Tausende gewesen sein. Tausende Blicke, die sich auf sie gerichtet haben müssen, als sie die Hotellobby durchschritt. Unsicher, zaghaft, fast ängstlich. Aber das spielte nun wirklich keine Rolle mehr. Beim ersten Mal war da noch die Angst, Scham und das ungute Gefühl von irgendwem erkannt zu werden, doch er hatte im Laufe der vielen Treffen es geschafft, dass dieser Weg für sie zur Normalität wurde.

 Sie bewegte sich so selbstverständlich, als wenn sie sich zwischen zwei Besprechungen die Beine vertreten oder geraucht hätte. Mittlerweile bezweifelte, ob sie jemand überhaupt wahrnahm. Und es war ihr inzwischen auch fast egal, ob irgendein in der Lobby herumlungernder Hotelbesucher sie nun für eine tüchtige Geschäftsfrau hielt oder nicht. Die meisten würden ohnehin mehr auf ihre Brüste oder ihren Po achten als auf ihr Gesicht.

 Sie klopfte fest an die Zimmertür, deren Nummer ihr vor einer halben Stunde kommentarlos zugeschickt worden war. Die Tür wurde von innen geöffnet, aber nicht weiter aufgezogen. Sie blieb einige Sekunden vor der Tür stehen, wartete ab. Von drinnen waren dumpf einige Schritte zu hören, die sich von der Tür entfernten. Sie atmete noch einmal leise durch und öffnete die Tür zum Hineingehen. Nach drei Schritten blieb sie in dem kleinen Flur des Hotelzimmers stehen, schloss die Tür hinter sich.

 Das Zimmer war abgedunkelt und unglaublich still. Der Straßenlärm wurde durch die geschlossenen Fenster abgehalten und kein Telefon, Fernseher oder anderes Gerät störte. Bei den ersten Malen hatte sie mit der Zimmernummer noch einige Anweisungen erhalten aber das war inzwischen nicht mehr nötig. Sie schlüpfte aus ihrem Mantel und hängte ihn an den Garderobenhaken. Ihre restliche Kleidung verstaute sie sorgsam in dem kleinen Kleiderschrank des Zimmers, der sich im Flur gegenüber der Badezimmertür befand. Sie würde diese Kleidung erst wieder in ein paar Stunden benötigen. Nach einer Zeit, von der nur eine Person außer ihr wusste, was wirklich geschah. Für alle anderen war sie in diesen Stunden bei langweiligen Besprechungen, beim Sport, bei der Massage oder bei was auch man immer ihr glauben wollte.

 Im Badezimmer war das Licht eingeschaltet. Nackt betrat sie das für ein Hotelzimmer erstaunlich geräumige Bad. Neben dem Waschbecken lag ein Paar gepolsterte Handschellen und eine Augenmaske, die mit einem kleinen Gurt fest hinter dem kopf verzurrt werden konnte . Davor stand ein paar High-Heels mit Absätzen, die auf Kopfsteinpflaster einen sicheren Kreuzbandriss bedeutet hätten. Das war für sie weder überraschend noch neu, diese Utensilien hatte sie schon bei dem ersten Treffen vorgefunden. Auch hierzu benötigte sie keine weiteren Anweisungen mehr.

 Sorgsam duschte sie und nutzte die bereit gelegten Pflegemittel, verzichtete aber auf den Einsatz des ebenfalls vorhandenen Rasierers. Sie hatte sich mittlerweile angewöhnt, ihre Körperbehaarung mit Wachs in einem Zustand des Nichtvorhandenseins zu halten um in Momenten wie diesen wertvolle Zeit zu sparen. Zunächst hatte sie mit dieser neue Gewohnheit irritierte Blicke ihres Mannes auf sich gezogen, aber er hatte sich auch mit den Vorteilen ihrer Haarlosigkeit angefreundet, nachdem  sie zuvor immer auf einen restlichen Haarstreifen auf ihrer Scham bestanden hatte.

 Sie drückte das weiche Handtuch mit der als Hotellogo eingestickten goldenen Krone an ihre Brüste und beeilte sich mit dem Abtrocknen. Als das Logo ihre Brustwarzen berührte und im Gegensatz zu dem flauschigen Tuch beinah erschreckend hart erschien, ging ein erstes kleines Kribbeln durchfuhr ihre Magengegend. Dann atmete sie noch einmal durch, zog die hochhackigen Schuhe an und setzte die Augenmaske auf. Jetzt machte sich die Routine bemerkbar, denn sie musste nicht lange herumtasten, um sich selbst ihre Hände mit den Handschellen hinter dem Körper zu fixieren.

Sie wusste, dass sie vier Schritte benötigen würde um wieder auf den Flur zu gelangen, sich dann um 90 Grad nach rechts drehen und weitere sechs Schritte machen musste, um auf “Ihrer” Position zu stehen. Dort angekommen, verharrte sie schweigend und regungslos. Sie wusste mittlerweile, dass es dauern konnte, bis sie ihn wahrnehmen würde. Dieses mal dauerte es nicht sehr lange, da spürte die einen eiskalten Luftzug auf ihrer nackten Haut. Er musste die Klimaanlage des Zimmers auf die höchste Stufe gestellt haben. Augenblicklich verhärteten sich ihre Brustwarzen und ein Schauer überkam sie. Sie widerstand dem Reflex sich zu schütteln.

 Ohne Vorwarnung spürte sie wenige Sekunden später, wie sich eine Hand in ihren Schritt schob. Es mussten Zeige- und Mittelfinger sein, mit denen er in sie eindrang und die vordere Wand ihrer Vagina zu massieren begann. Wie schon einige Male zuvor fragte sie sich, ob sie dabei vielleicht das Metall eines Eheringes an ihren Schamlippen spürte oder ob es eine Einbildung war.

 Mit dem Daumen begann er gleichzeitig ihre Schamlippen und schließlich ihre Klitoris mit festem Druck zu stimulieren. Sie zwang sich, weiter in ihrer Position zu verharren, konnte aber nicht verhindern, dass ihr ein Stöhnen entwich. Ebenso war sie machtlos, als sich die Feuchtigkeit in ihrem Schritt ausweitete, zu Tropfen formierte und an ihren Schenkeln entlang nach unten glitt. Er musste das sehr genau beobachtet haben denn in dem Augenblick zog er seine Finger aus ihr zurück. Ob er wusste, dass sie sich nicht im Klaren darüber war, ob sie es liebte oder hasste, wenn er mit seiner durch sie benetzten Hand durch das Gesicht fuhr?

 Sie spürte seinen Griff in ihrem Nacken. Ein leichter Druck seiner Hand war für sie das Zeichen, sich auf die Knie sinken zu lassen. Angesichts der Schuhe und der auf dem Rücken gefesselten Händen…… Ende Teil 1

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