Hotelbesuch Teil 1

Die Geschichte habe ich in meinem Postfach gefunden, falls der Autor mitliesst bitte melden, damit ich weis wem ich sie zu verdanken habe ­čÖé mea culpa ich habe die Mails an Lustleiden lange nicht ├╝berpr├╝ft.

 

Beim ersten Mal m├╝ssen es Tausende gewesen sein. Tausende Blicke, die sich auf sie gerichtet haben m├╝ssen, als sie die Hotellobby durchschritt. Unsicher, zaghaft, fast ├Ąngstlich. Aber das spielte nun wirklich keine Rolle mehr. Beim ersten Mal war da noch die Angst, Scham und das ungute Gef├╝hl von irgendwem erkannt zu werden, doch er hatte im Laufe der vielen Treffen es geschafft, dass dieser Weg f├╝r sie zur Normalit├Ąt wurde.

┬áSie bewegte sich so selbstverst├Ąndlich, als wenn sie sich zwischen zwei Besprechungen die Beine vertreten oder geraucht h├Ątte. Mittlerweile bezweifelte, ob sie jemand ├╝berhaupt wahrnahm. Und es war ihr inzwischen auch fast egal, ob irgendein in der Lobby herumlungernder Hotelbesucher sie nun f├╝r eine t├╝chtige Gesch├Ąftsfrau hielt oder nicht. Die meisten w├╝rden ohnehin mehr auf ihre Br├╝ste oder ihren Po achten als auf ihr Gesicht.

┬áSie klopfte fest an die Zimmert├╝r, deren Nummer ihr vor einer halben Stunde kommentarlos zugeschickt worden war. Die T├╝r wurde von innen ge├Âffnet, aber nicht weiter aufgezogen. Sie blieb einige Sekunden vor der T├╝r stehen, wartete ab. Von drinnen waren dumpf einige Schritte zu h├Âren, die sich von der T├╝r entfernten. Sie atmete noch einmal leise durch und ├Âffnete die T├╝r zum Hineingehen. Nach drei Schritten blieb sie in dem kleinen Flur des Hotelzimmers stehen, schloss die T├╝r hinter sich.

┬áDas Zimmer war abgedunkelt und unglaublich still. Der Stra├čenl├Ąrm wurde durch die geschlossenen Fenster abgehalten und kein Telefon, Fernseher oder anderes Ger├Ąt st├Ârte. Bei den ersten Malen hatte sie mit der Zimmernummer noch einige Anweisungen erhalten aber das war inzwischen nicht mehr n├Âtig. Sie schl├╝pfte aus ihrem Mantel und h├Ąngte ihn an den Garderobenhaken. Ihre restliche Kleidung verstaute sie sorgsam in dem kleinen Kleiderschrank des Zimmers, der sich im Flur gegen├╝ber der Badezimmert├╝r befand. Sie w├╝rde diese Kleidung erst wieder in ein paar Stunden ben├Âtigen. Nach einer Zeit, von der nur eine┬áPerson au├čer ihr wusste, was wirklich geschah. F├╝r alle anderen war sie in diesen Stunden bei langweiligen Besprechungen, beim Sport, bei der Massage oder bei was auch man immer ihr glauben wollte.

┬áIm Badezimmer war das Licht eingeschaltet. Nackt betrat sie das f├╝r ein Hotelzimmer erstaunlich ger├Ąumige Bad. Neben dem Waschbecken lag ein Paar gepolsterte Handschellen und eine Augenmaske, die mit einem kleinen Gurt fest hinter dem kopf verzurrt werden konnte . Davor stand ein paar High-Heels mit Abs├Ątzen, die auf Kopfsteinpflaster einen sicheren Kreuzbandriss bedeutet h├Ątten. Das war f├╝r sie weder ├╝berraschend noch neu, diese Utensilien hatte sie schon bei dem ersten Treffen vorgefunden. Auch hierzu ben├Âtigte sie keine weiteren Anweisungen mehr.

┬áSorgsam duschte sie und nutzte die bereit gelegten Pflegemittel, verzichtete aber auf den Einsatz des ebenfalls vorhandenen Rasierers. Sie hatte sich mittlerweile angew├Âhnt, ihre K├Ârperbehaarung mit Wachs in einem Zustand des Nichtvorhandenseins zu halten um in Momenten wie diesen wertvolle Zeit zu sparen. Zun├Ąchst hatte sie mit dieser neue Gewohnheit irritierte Blicke ihres Mannes auf sich gezogen, aber er hatte sich auch mit den Vorteilen ihrer Haarlosigkeit angefreundet, nachdem ┬ásie zuvor immer auf einen restlichen Haarstreifen auf ihrer Scham bestanden hatte.

┬áSie dr├╝ckte das weiche Handtuch mit der als Hotellogo eingestickten goldenen Krone an ihre Br├╝ste und beeilte sich mit dem Abtrocknen. Als das Logo ihre Brustwarzen ber├╝hrte und im Gegensatz zu dem flauschigen Tuch beinah erschreckend hart erschien, ging ein erstes kleines Kribbeln durchfuhr ihre Magengegend. Dann atmete sie noch einmal durch, zog die hochhackigen Schuhe an und setzte die Augenmaske auf. Jetzt machte sich die Routine bemerkbar, denn sie musste nicht lange herumtasten, um sich selbst ihre H├Ąnde mit den Handschellen hinter dem K├Ârper zu fixieren.

Sie wusste, dass sie vier Schritte ben├Âtigen w├╝rde um wieder auf den Flur zu gelangen, sich dann um 90 Grad nach rechts drehen und weitere sechs Schritte machen musste, um auf ÔÇťIhrerÔÇŁ Position zu stehen. Dort angekommen, verharrte sie schweigend und regungslos. Sie wusste mittlerweile, dass es dauern konnte, bis sie ihn wahrnehmen w├╝rde. Dieses mal dauerte es nicht sehr lange, da sp├╝rte die einen eiskalten Luftzug auf ihrer nackten Haut. Er musste die Klimaanlage des Zimmers auf die h├Âchste Stufe gestellt haben. Augenblicklich verh├Ąrteten sich ihre Brustwarzen und ein Schauer ├╝berkam sie. Sie widerstand dem Reflex sich zu sch├╝tteln.

┬áOhne Vorwarnung sp├╝rte sie wenige Sekunden sp├Ąter, wie sich eine Hand in ihren Schritt schob. Es mussten Zeige- und Mittelfinger sein, mit denen er in sie eindrang und die vordere Wand ihrer Vagina zu massieren begann. Wie schon einige Male zuvor fragte sie sich, ob sie dabei vielleicht das Metall eines Eheringes an ihren Schamlippen sp├╝rte oder ob es eine Einbildung war.

┬áMit dem Daumen begann er gleichzeitig ihre Schamlippen und schlie├člich ihre Klitoris mit festem Druck zu stimulieren. Sie zwang sich, weiter in ihrer Position zu verharren, konnte aber nicht verhindern, dass ihr ein St├Âhnen entwich. Ebenso war sie machtlos, als sich die Feuchtigkeit in ihrem Schritt ausweitete, zu Tropfen formierte und an ihren Schenkeln entlang nach unten glitt. Er musste das sehr genau beobachtet haben denn in dem Augenblick zog er seine Finger aus ihr zur├╝ck. Ob er wusste, dass sie sich nicht im Klaren dar├╝ber war, ob sie es liebte oder hasste, wenn er mit seiner durch sie benetzten Hand durch das Gesicht fuhr?

┬áSie sp├╝rte seinen Griff in ihrem Nacken. Ein leichter Druck seiner Hand war f├╝r sie das Zeichen, sich auf die Knie sinken zu lassen. Angesichts der Schuhe und der auf dem R├╝cken gefesselten H├Ąnden…… Ende Teil 1

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